Schwitzen OP-Reportage Dr. Schick

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Hyperhidrosis Deutsches Hyperhidrosis Zentrum München PD Dr. Christoph Schick

RTL2 "Praxis Extrem" über die Behandlung der Hyperhidrosis - extremes Händeschwitzen und Achselschweiß

Objektiv, sachlich und nützlich. So kann man durchaus den Filmbeitrag auf RTL 2 beschreiben, der die Therapie des krankhaften Schwitzens thematisierte.

Der sich für den Filmbeitrag mutig zur Verfügung gestellte Betroffene, ein Hyperhidrotiker, der an axillarer und palmaer Hyperhidrosis litt, wurde von einem Filmteam auf seiner Behandlungsodysse begleitet.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Reportagen verlief diese Darstellung doch erstaunlich unvoreingenommen und objektiv, ja teilweis sogar mit Wegweisung der Idealkonstellation für Behandlung und Ärztekonsultation bei Vorliegen einer krankhaften Schwitzstörung.

Ängste und Minderwertigkeiten bei Hyperhidrotikern

Zunächst wurde die psychologische Belastung des Betroffenen mit all seinen Ängsten und Minderwertigkeiten herausgestellt. So in etwa die Angst Gegenstände mit nassen Händen anzufassen oder aber der beschwerliche Weg beim Einkauf von Bekleidung, die ja bekantlich bei Achselschwitzern weit und dunkel sein muss, um Schweißflecken möglichst kaschieren zu können. 

Kompetenter Hauswarzt mit Wissen um das krankhafte Schwitzen

Zunächst begab sich der Betroffene dann in die Hände einer Allgemeinmedizinerin, was schon erstaunlich ist. Im Beitrag war diese Ärztin mit fundiertem Wissen um das Problem Schwitzen und Hyperhidrosis bedacht, sicherlich in realo eher ein Einzelfall.
Dort in kompetenten Händen wurde eine Hyperhidrosis auf Basis von Testergebnissen (Minor Schweißtest und Schweißgewichtstest) diganostiziert. Macht in der Regel auch kaum ein Allgemeinmediziner.

Hyperhidrosis Spezialinstitut und Klinik PD Dr. Schick in München

Nach Diganose und Aufklärung wurde der Patient dann in die Hände des Chirurgen Dr. Christoph Schick an eine Hyperhidrosis - Institut mit angeschlossener Spezialklinik nach München überwiesen.
Dort wurde sodann der Stärkegrad der Schwitzerkrankung beim Betroffenen, im vorliegenden Fall als extrem bzw. Stärkegrad III., klassifiziert.

Neurophysiologischer Hyperhidrosis - Test

Der Patient wurde sodann einem 30minütigen neurophysiologischen Test unterzogen. Bei diesem Verfahren wurde bewußt das Schwitzen provoziert, um die Sekretionsschnelle bzw. das Reiz-Antwort-Verhalten des Schwitzkreislaufes exakt auszuloten. Das Testverfahren erfolgte an Händen, Füßen und an der Stirn. Zur Provokation der Transpiration wurde der Proband so z.B. hohen Temperaturen ausgesetzt (Heizung, Wasser).

Behandlungsoptionen des Schwitzens bis zur Operation

Entgegen sonstiger Berichterstattungen hat Dr. Schick dem Patienten dann zunächst die Behandlung des axillaren Schwitzens mit Alluminiumchloridlösung sowie des Handschwitzens mit der Stromtherapie Iontophores empfohlen.
Da der Betroffene selbst jedoch eine für seine Verhältnisse spontane Lösung suchte, entschloss er sich schließlich zu der Radikalmaßnahme einer Operation am überaktiven Sympathicusnerv, der die exzessive Schweißsekretion verursacht.
In diesem 30minütigen minimalinvasiven Eingriff wurde von Dr. Schick der schweißauslösende Nerv blockiert. Die OP verlief an der Rückwand der Brusthöhle, dort wo der Nervenstrang verläuft. Ca. 2 mm große Klammern wurden auf den Nerv nach dessen Freilegung aufgeklemmt und der Impuls zur Sekretionsstimulation somit unterbrochen.
Der Betroffene zeigt sich mit dem Operationsergebnis mehr als zufrieden.


Idealerweise wurde er bei seiner Hausärztin in der Operationsfolge kontrolliert, die Schweißreduktion bedingt durch den Eingriff wurde messdiagnostisch bestätigt.

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