Strom gegen Hyperhidrosis - Iontophorese

Die effektive Stromtherapie

Am häufigsten wird der Dermatologe aufgrund einer Hyperhidrosis palmoplantaris (Hand-/Fußschweiß) konsultiert. Zur Behandlung steht hier seit Einführung der Leitungswasser-Iontophorese durch Levit im Jahr 1968 ein mittlerweile bewährtes und ausgreiftes Therapieverfahren zur Verfügung. Zur Anwendung kommen schwache Gleichströme, die mit Hilfe hydroelektrischer Bäder durch die Haut von Handinnenflächen und Fußsohlen geleitet werden.

Schwitzen Sie zu stark? Die Iontophorese kann helfen!

Hände und Füße werden dabei in mit Leitungswasser gefüllte flache Plastikwannen getaucht, in denen sich Plattenelektroden befinden, die mit Isoliertüchern bedeckt sind. Die Elektroden sind über Kabel mit einem Stromgenerator verbunden, der als Gleichstromquelle dient. Durch den Gleichstrom kommt es - wahrscheinlich in Folge einer funktionellen Inhibition der Schweißdrüsenzellen - nach etwa zehn bis fünfzehn kurz aufeinanderfolgenden Behandlungen günstigenfalls zur Normhidrosis.

Schwitzen Sie zu stark? Die Iontophorese kann helfen!

Zur Aufrechterhaltung der Normhidrosis ist eine Erhaltungstherapie notwendig, die ein bis zweimal wöchentlich durchgeführt werden muß. Zu diesem Zweck kann dem Patienten ein Heimgerät rezeptiert werden.