Therapieoptionen bei Hyperhidrosis

Während im ersten Teil des Buches die Ursachen und Phäno­mene des Krankheitsbildes Hyperhidrosis vor dem Hintergrund der viel­seitigen und komplexen Ein­flussfaktoren analysiert wurden, schließt sich im Folgenden die für Betroffene vordergründige Frage nach den mögli­chen Behandlungsformen des Leidens an.

Durch die in den letzten Jahren gewonnenen Ergebnisse aus For­schung und medizinischer Lehre zu Funktion, Provo­kation und Blockade der Schweißdrüsen besteht heute ein breites und stetig aktua­lisiertes Spektrum an Therapien zur Behandlung der unter­schiedlichen Ausprägungen des krankhaften Schwitzens. Diese Behandlungspalette reicht von der lokalen Therapie mit schweiß­hemmenden Mitteln (externe, örtlich beschränkte Therapie) über die systemische Therapie (interne Therapie durch Medikamenten­einnahme), die Physikaltherapie (Strom­bad), die Psychotherapie, die intradermale Botulinumtoxin-Injektion bis hin zu chirurgischen Eingriffen wie die endoskopische Sympathikusblockade oder die Küret­tage der Schweißdrüsen (Aspirationshydrektomie). Durch ihre Kom­bi­na­tion kann die Wirkung der Therapieverfahren häufig noch erhöht werden.

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